Argentiniens Torwart Martínez spielt trotz Handverletzung im WM-Finale
Trotz eines im Mai erlittenen Ringfingerbruchs steht Emiliano Martínez im Tor der Argentinier und verzögert eine notwendige Operation für den Traum vom WM-Titel.
Argentiniens Nationaltorwart Emiliano Martínez kämpft auch unmittelbar vor dem Finale der Weltmeisterschaft gegen Spanien mit den Folgen einer schweren Handverletzung. Der 33-jährige Schlussmann gab bekannt, dass seine rechte Hand nach wie vor täglich schmerzt. Martínez hatte sich bereits am 20. Mai beim Aufwärmen vor dem Europa-League-Finale mit Aston Villa in Istanbul den Ringfinger der rechten Hand gebrochen.
Trotz der Diagnose und der Empfehlung mehrerer Spezialisten, sich einer Operation zu unterziehen, entschied sich der Torhüter gegen den Eingriff, um bei der Weltmeisterschaft auflaufen zu können. Er habe die Operation bewusst hinausgezögert, da ihn die Verletzung vor allem im Trainingsalltag stark belastet habe. Erst seit dem Achtelfinale der Endrunde könne er wieder vollumfänglich trainieren und verspüre eine Besserung.
Martínez, der bereits beim WM-Titelgewinn 2022 in Katar eine tragende Rolle im argentinischen Team spielte, will nun den vierten Stern für sein Heimatland sichern. Vor dem Endspiel richtete er einen emotionalen Appell an seine Mannschaftskollegen, den Moment im Profifußball trotz des Drucks zu genießen, da solche Erfolge nicht selbstverständlich seien.
Quellen: kicker, Sportschau
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