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Die vier Halbfinalisten im Vergleich

Erstmals in der Geschichte der Weltmeisterschaft bestreiten die ersten vier Mannschaften der FIFA-Weltrangliste das Halbfinale.

Bei der Weltmeisterschaft 2026 kommt es im Halbfinale zu einem historischen Novum: Zum ersten Mal in der WM-Geschichte machen die vier bestplatzierten Nationen der FIFA-Weltrangliste den Titel unter sich aus. Im ersten Halbfinale trifft Frankreich in Dallas auf Spanien, während am Folgetag England und Argentinien in Atlanta um den Einzug ins Endspiel spielen.

Frankreichs enorme Kaderbreite

Die französische Nationalmannschaft gilt aufgrund ihrer personellen Tiefe als Favorit. Selbst die Reservespieler des Kaders gehören zur internationalen Spitzenklasse. So saßen im Viertelfinale gegen Marokko Akteure wie Bradley Barcola, Aurélien Tchouaméni und Rayan Cherki zunächst auf der Ersatzbank. Trainiert wird die Auswahl von Didier Deschamps, der als Spieler und Trainer bereits Weltmeister wurde und keinem anderen Coach bei mehr WM-Spielen vorgestanden hat. Er strebt sein drittes WM-Finale in Folge an. Auf dem Platz wird das Team von Leistungsträgern wie Kylian Mbappé, der bereits acht Turniertore erzielt hat, und Vorlagengeber Michael Olise angeführt.

Spaniens Fokus auf das Kollektiv

Die spanische Mannschaft setzt auf ein extrem präzises Passspiel und die totale Ballkontrolle. Im Gegensatz zu Teams mit herausragenden Einzelakteuren steht bei den Spaniern das kollektive Zusammenspiel im Vordergrund. Obwohl dem Team phasenweise die Durchschlagskraft in der Offensive abgesprochen wird und Flügelspieler Lamine Yamal seiner Bestform hinterherläuft, zeichnet sich die Mannschaft durch taktische Perfektion und Detailarbeit aus.

Englands Sehnsucht nach dem Titel

England wartet seit dem WM-Titel 1966 auf einen großen Triumph bei einem Nationalmannschaftsturnier. Nach dem Überstehen einer Unterzahlsituation im Viertelfinale gegen Mexiko im Aztekenstadion geht das Team mit großem Selbstbewusstsein in das Duell mit Argentinien. Angeführt wird die Mannschaft von Harry Kane und Jude Bellingham, defensiv stabilisiert durch Dan Burn. Trainiert werden die Engländer von einem deutschen Trainer, der auf eine sachliche und geradlinige Spielweise setzt.

Argentiniens unbändiger Wille zur Titelverteidigung

Der amtierende Weltmeister Argentinien zeichnet sich auch vier Jahre nach dem Triumph von 2022 durch eine aggressive Spielweise und hohe Leidenschaft aus. Während Kapitän Lionel Messi das Spielgeschehen strategisch und mitunter abwartend lenkt, zeigt sich der Rest der Mannschaft unter Trainer Lionel Scaloni extrem lauf- und zweikampfstark. Die Südamerikaner wollen das seltene Kunststück der erfolgreichen Titelverteidigung perfekt machen.

Quellen: Zeit Online

Dieser Beitrag wurde automatisch aus den verlinkten Quellen erstellt und nicht einzeln redaktionell geprüft.

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