Alle News
Meldung

Franklin Foer über die WM in den USA und das globale Spannungsfeld

Der renommierte US-Sportautor Franklin Foer analysiert das Ausscheiden der US-Nationalmannschaft und die gesellschaftspolitische Dimension der Weltmeisterschaft im eigenen Land.

Das vorzeitige Ausscheiden der Nationalmannschaft der USA bei der Heim-Weltmeisterschaft wirft einen neuen Blick auf die sportliche und gesellschaftliche Rolle des Turniers. Der 51-jährige US-Sportautor und Intellektuelle Franklin Foer ordnet diesen Moment in einem größeren Kontext ein. Foer, der in Washington D. C. lebt, gilt als einer der profiliertesten Sportjournalisten des Landes und beobachtet die Entwicklung des Fußballs in den Vereinigten Staaten seit Jahrzehnten intensiv.

In seinem Standardwerk "Wie man mit Fußball die Welt erklärt" analysierte Foer den Sport bereits frühzeitig als wesentlichen Treiber sowie als Getriebenen der Globalisierung. Die aktuelle Weltmeisterschaft in den USA steht für ihn in einem ständigen Spannungsfeld zwischen der Begeisterung für den Sport und den geopolitischen sowie wirtschaftlichen Realitäten, die er in seinen Arbeiten regelmäßig thematisiert.

Trotz der Kritik an der FIFA und den politischen Rahmenbedingungen unter Donald Trump zeigte sich Foer im Vorfeld begeistert von der Austragung des Turniers im eigenen Land. Mit dem sportlichen Aus der US-Auswahl und den aktuellen Entwicklungen sieht der Autor die Weltmeisterschaft jedoch in einer Phase angekommen, die er als schwieriges und komplexes Zeitalter für den globalen Fußball beschreibt.

Quellen: Zeit Online

Dieser Beitrag wurde automatisch aus den verlinkten Quellen erstellt und nicht einzeln redaktionell geprüft.

Alle News