Halbzeitshow beim WM-Finale soll nur elf Minuten dauern
Die erste Halbzeitshow bei einem WM-Endspiel wird zeitlich begrenzt, während in den Niederlanden rassistische Beleidigungen juristische Folgen haben und das England-Spiel vorverlegt werden könnte.
Die geplante Musikshow in der Halbzeitpause des Endspiels der Weltmeisterschaft 2026 in New York/New Jersey wird zeitlich stark begrenzt sein. Wie der Organisationschef der Show, Hugh Evans, im Interview mit dem ARD-Studio New York erklärte, soll das musikalische Spektakel mit Auftritten von Madonna, Shakira und der K-Pop-Band BTS lediglich elf Minuten dauern. Evans betonte, dass man sich gegenüber dem Fußball absolut respektvoll verhalten und das Regelwerk des Sports nicht durch eine überlange Pause beeinträchtigen wolle.
Niederländischer Verband erstattet Anzeige nach Rassismus
Nach dem Ausscheiden der niederländischen Nationalmannschaft im Sechzehntelfinale gegen Marokko hat der niederländische Fußballverband KNVB Anzeige beim Generalstaatsanwalt erstattet. Grund dafür sind rassistische Beleidigungen im Internet gegen die Spieler Justin Kluivert, Quinten Timber und Crysencio Summerville, die im Elfmeterschießen ihre Versuche vergeben hatten. Das Trio sperrte daraufhin die Kommentarfunktionen in den sozialen Netzwerken. Der Verband verurteilte die Vorfälle scharf und erklärte, dass Diskriminierung dem verbindenden Charakter des Fußballs widerspreche. Man wolle ein deutliches Signal senden, dass Grenzüberschreitungen Konsequenzen nach sich ziehen.
Mögliche Vorverlegung des Achtelfinals zwischen England und Mexiko
Das anstehende Achtelfinalspiel zwischen England und Mexiko im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt wird möglicherweise zeitlich verlegt. Berichten der BBC und mexikanischer Medien zufolge prüft die FIFA eine Vorverlegung der Partie um sechs Stunden. Statt am Montag um 2:00 Uhr MESZ würde das Spiel demnach bereits am Sonntag um 20:00 Uhr MESZ angepfiffen werden. Vor Ort in Mexiko entspräche dies einer Anstoßzeit von 12:00 Uhr mittags. Der Weltverband hat die Verlegung bisher nicht offiziell bestätigt, und auch der englische Verband gab an, noch keine Informationen darüber zu haben.
Für die englische Mannschaft unter Trainer Thomas Tuchel würde die neue Anstoßzeit eine logistische Anpassung bedeuten. Aufgrund der extremen Höhenlage von über 2200 Metern in Mexiko-Stadt hatte sich das Team für eine frühere Anreise mit zwei Übernachtungen vor Ort entschieden. Gemäß dem Regelwerk der FIFA liegt es im Ermessen des Verbandes, Partien kurzfristig zu verschieben oder zu verlegen.
Sicherheitsappell der mexikanischen Präsidentin
Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum hat die Bevölkerung vor dem Duell gegen England zu friedlichen und verantwortungsvollen Feierlichkeiten aufgerufen. Nach dem Sechzehntelfinalsieg gegen Ecuador waren bei den anschließenden Feiern am Monument Ángel de la Independencia in der Hauptstadt vier Menschen ums Leben gekommen. Sheinbaum appellierte an die individuelle Verantwortung der Fans, extrem überfüllte Orte zu meiden.
Ägypten zieht nach Elfmeter-Krimi ins Achtelfinale ein
Ägypten hat durch einen dramatischen 4:2-Sieg im Elfmeterschießen gegen Australien erstmals seit 92 Jahren wieder das Achtelfinale einer Weltmeisterschaft erreicht. Im regulären Spielverlauf sorgte der ägyptische Verteidiger Mohamed Hany für ein Kuriosum: Er unterlief ein Eigentor zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich für Australien. Es war bereits sein zweites Eigentor im laufenden Turnier, nachdem er schon gegen Belgien ins eigene Netz getroffen hatte. Im anschließenden Elfmeterschießen behielten die Ägypter die Nerven, wobei Starstürmer Mohamed Salah seinen Versuch per Panenka-Heber verwandelte.
Dopingverdacht bei tunesischen Nationalspielern
Nach Berichten britischer Tageszeitungen wurden mindestens acht Nationalspieler Tunesiens positiv auf das Dopingmittel Clenbuterol getestet. Als mögliche Ursache wird der Konsum von verunreinigtem Fleisch in Mexiko vermutet. ARD-Dopingexperte Hajo Seppelt bezeichnete dieses Szenario als plausibel, äußerte jedoch deutliche Kritik an der mangelnden Informationspolitik des Weltverbandes FIFA in diesem Fall.
Quellen: Sportschau
Dieser Beitrag wurde automatisch aus den verlinkten Quellen erstellt und nicht einzeln redaktionell geprüft.
Alle News