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Aufregung um Balogun-Sperre und Einspruch aus Frankreich

Vor den anstehenden K.-o.-Spielen der Weltmeisterschaft sorgen eine aufgehobene Sperre für US-Stürmer Folarin Balogun und ein französischer Einspruch gegen eine Gelbe Karte für Michael Olise für Diskussionen.

Unmut in Belgien über Balogun-Entscheidung

Die FIFA hat die automatische Sperre des US-amerikanischen Mittelstürmers Folarin Balogun für das Achtelfinale gegen Belgien ausgesetzt. Der 25-Jährige war im Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina in der 64. Minute des Feldes verwiesen worden, nachdem er seinem Gegenspieler Tarik Muharemovic unabsichtlich auf das Sprunggelenk gestiegen war. Die fällige Sperre von einer Partie wurde gemäß Artikel 27 des FIFA-Disziplinarkatalogs für ein Jahr zur Bewährung ausgesetzt, womit Balogun spielberechtigt ist. Berichten der New York Times zufolge soll US-Präsident Donald Trump zuvor in einem Telefonat mit FIFA-Präsident Gianni Infantino um eine Überprüfung der Sperre gebeten haben.

Belgiens Nationaltrainer Rudi Garcia reagierte mit deutlichem Unverständnis auf die Entscheidung des Weltverbandes und zog einen sarkastischen Vergleich mit einem Aprilscherz. Auch der Belgische Fußballverband (RBFA) äußerte Unverständnis und kündigte an, rechtliche Optionen und einen möglichen Einspruch zu prüfen, um die Prinzipien des Fair Play zu wahren.

Frankreich fordert Annullierung von Olise-Gelb

Der französische Fußballverband (FFF) hat bei der FIFA die Annullierung der Gelben Karte gegen Michael Olise beantragt. Der Offensivspieler des FC Bayern München war im Achtelfinale gegen Paraguay in der Nachspielzeit vom usbekischen Schiedsrichter Ilgis Tantaschew verwarnt worden. Fernsehbilder belegen jedoch, dass Olise seinen Gegenspieler Matias Galarza nicht berührte, sondern lediglich den Finger auf den Mund legte, woraufhin Galarza eine Tätlichkeit vortäuschte. Bei einer weiteren Verwarnung im Viertelfinale gegen Marokko droht Olise eine Sperre für ein potenzielles Halbfinale.

Personalentscheidungen vor Brasilien gegen Norwegen

Vor dem Achtelfinalduell zwischen Brasilien und Norwegen haben beide Trainer personelle Anpassungen vorgenommen. Bei der Seleção ersetzt Gabriel Martinelli den verletzten Lucas Paquetá in der Startelf, während Altstar Neymar erneut auf der Bank Platz nimmt. Raphinha kehrt nach seiner Verletzung aus dem zweiten Gruppenspiel in den Kader zurück. Bei den Norwegern rückt der zuletzt angeschlagene Julian Ryerson für Marcus Holmgren Pedersen in die Anfangsformation.

Für Aufsehen sorgt im norwegischen Lager auch Offensivspieler Antonio Nusa. Der 21-Jährige von RB Leipzig hat ein Buch mit dem Titel "Alles beginnt mit einem Traum" veröffentlicht, das sich in seiner Heimat zu einem Bestseller entwickelt hat. Darin beschreibt er, wie er in seiner Kindheit die Tricks seiner Vorbilder Ronaldinho, Zlatan Ibrahimović und Gabriel Jesus via Internetvideos studierte.

Störversuche mexikanischer Fans vor England-Duell

Mexikanische Anhänger haben vor dem Achtelfinale gegen England versucht, die Nachtruhe der englischen Nationalmannschaft zu stören. Mit Mariachi-Musik, Autohupen und Feuerwerk demonstrierten die Fans vor dem Teamhotel der Engländer. Die Polizei hielt die Störer jedoch auf Distanz, sodass die Mannschaft um Kapitän Harry Kane laut Berichten des Sicherheitspersonals nicht in ihrem Schlaf beeinträchtigt wurde. Bereits vor dem Sechzehntelfinale gegen Ecuador hatten mexikanische Fans eine ähnliche Aktion durchgeführt, was zu einer formellen Beschwerde des ecuadorianischen Verbandes geführt hatte.

Renard tritt als Tunesien-Trainer zurück

Hervé Renard hat sein Amt als Nationaltrainer Tunesiens nach nur zwei Spielen wieder niedergelegt. Renard war nach der deutlichen Auftaktniederlage der tunesischen Mannschaft bei dieser Weltmeisterschaft unter großem Aufsehen verpflichtet worden. Dieses Engagement ist nun nach kurzer Zeit wieder beendet.

Quellen: Sportschau, kicker

Dieser Beitrag wurde automatisch aus den verlinkten Quellen erstellt und nicht einzeln redaktionell geprüft.

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