Alle News
Meldung

Historisches WM-Finale steht fest: Argentinien fordert Spanien

Zum ersten Mal in der Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaft kommt es im Endspiel zum Duell zwischen dem amtierenden Weltmeister und dem aktuellen Europameister.

Wenn Argentinien am Sonntag im Endspiel der Weltmeisterschaft 2026 auf Spanien trifft, wird ein neues Kapitel der Fußballgeschichte geschrieben. Noch nie zuvor standen sich der amtierende Titelverteidiger und der aktuelle Europameister in einem WM-Finale gegenüber. Die argentinische Nationalmannschaft hat dabei die Chance, als erst dritte Nation nach Italien (1934 und 1938) und Brasilien (1958 und 1962) den WM-Titel erfolgreich zu verteidigen.

Politische Spannungen nach Halbfinale gegen England

Nach dem Halbfinalsieg der Argentinier gegen England sorgt ein politisches Plakat zum Falklandkrieg für erheblichen Wirbel. Die britische Regierung reagierte verärgert und fordert eine offizielle Untersuchung durch den Weltverband. Wirtschaftsminister Peter Kyle betonte im BBC-Fernsehen, dass Politik aus dem Fußball herausgehalten werden müsse, während ein Sprecher von Premierminister Keir Starmer die britische Souveränität über die Falkland-Inseln bekräftigte. Da die FIFA politische Botschaften rund um die WM-Spiele strikt untersagt, drohen dem argentinischen Team nun Konsequenzen.

Auch abseits des Platzes gab es nach dem Abpfiff hitzige Szenen. Englands Offensivakteur Jude Bellingham verlor nach dem Ausscheiden kurzzeitig die Beherrschung und verpasste dem argentinischen Ersatzspieler Valentín Barco einen Schlag auf den Hinterkopf. Barco hatte zuvor den Ausgleichstreffer demonstrativ vor der englischen Bank gefeiert. Nach einem anschließenden Schubser mussten Teamkollegen die beiden Streithähne trennen.

Für Erheiterung im argentinischen Lager sorgte zudem der Spickzettel des englischen Keepers Jordan Pickford. Der Torhüter hatte auf seiner Trinkflasche Notizen zu den Vorlieben der argentinischen Schützen angebracht. Da es jedoch nicht zum Elfmeterschießen kam, landete die Flasche bei den Argentiniern. Lionel Messi und seine Teamkollegen studierten das Dokument amüsiert, und Fitnesstrainer Luis Martin postete ein Foto davon mit hämischem Kommentar in den Sozialen Medien, ehe er den Beitrag wieder löschte.

Kritik an Tuchel und das Ende einer Bayern-Serie

In England hat nach dem Halbfinal-Aus eine Debatte über Nationaltrainer Thomas Tuchel begonnen. Ehemalige Nationalspieler sparten nicht mit deutlicher Kritik an der defensiven Ausrichtung. Wayne Rooney bemängelte die passiven Reaktionen und die wenig hilfreichen Wechsel, während Gary Lineker die Taktik, gegen Lionel Messi so tief zu stehen, als unbegreiflich bezeichnete. Lineker scherzte in seiner Show zudem ironisch, ob Tuchel womöglich ein "deutscher Spion" sei, um England zu unterwandern.

Kapitän Harry Kane ließ unterdessen seine Zukunft in der Nationalmannschaft offen. Ein Antreten bei der WM 2030 im Alter von dann 36 Jahren schloss er nicht aus und verwies auf das Beispiel des 39-jährigen Lionel Messi. Durch das Ausscheiden Englands und Frankreichs endet zudem eine historische Serie des FC Bayern München: Erstmals seit über 40 Jahren wird kein Profi des deutschen Rekordmeisters im Finale einer Weltmeisterschaft auf dem Platz stehen.

Hiobsbotschaft für Frankreich und Arsenal

Unabhängig vom Ausgang des Turniers gibt es bittere Nachrichten für den französischen Abwehrspieler William Saliba. Der Verteidiger, der im Halbfinale wegen Rückenproblemen vorzeitig ausgewechselt werden musste, droht monatelang auszufallen. Berichten zufolge rechnet sein Klub FC Arsenal mit einer Pause von vier bis fünf Monaten, da eine Operation ansteht, um die chronischen Beschwerden des Spielers endgültig zu beheben.

Quellen: Sportschau

Spiele zum Thema

Dieser Beitrag wurde automatisch aus den verlinkten Quellen erstellt und nicht einzeln redaktionell geprüft.

Alle News