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IOC lehnt Beschwerde gegen FIFA-Präsident Infantino ab

Das Internationale Olympische Komitee hat eine Beschwerde der Menschenrechtsorganisation FairSquare gegen Gianni Infantino wegen mangelnder politischer Neutralität abgewiesen.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die Beschwerde der britischen Menschenrechtsorganisation FairSquare gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino abgelehnt und sich in diesem Fall für nicht zuständig erklärt. Ein Sprecher des IOC teilte mit, dass gemäß der Olympischen Charta jeder internationale Verband seine Unabhängigkeit und Autonomie in der eigenen Führung bewahre. Der Anwendungsbereich des IOC-Ethikkodexes beziehe sich ausdrücklich nur auf die Beziehung des jeweiligen Verbandes zum IOC.

Die IOC-Ethikkommission stellte fest, dass sich die Beschwerde ausschließlich auf die Selbstverwaltung und die Geschäftsführung des internationalen Fußballverbandes beziehe, einschließlich der Beziehungen zu Regierungen sowie der Umsetzung eigener Sportregeln. Dies liege außerhalb des Anwendungsbereichs des IOC-Ethikkodexes, weshalb die Angelegenheit nicht in die Zuständigkeit der IOC-Ethikkommission falle. Die Organisation FairSquare sei über diese Entscheidung informiert worden.

Vorwürfe der politischen Einflussnahme

FairSquare hatte Infantino vorgeworfen, mehrfach gegen die IOC-Regeln zur politischen Neutralität verstoßen zu haben. Unter anderem wurde dem FIFA-Präsidenten zur Last gelegt, er habe US-Präsident Donald Trump seine politische Unterstützung angeboten. Insgesamt sah die Organisation fünf eindeutige Verstöße als erwiesen an. Ein zentraler Streitpunkt ist in diesem Zusammenhang die aufgehobene Sperre des US-Stürmers Folarin Balogun. Balogun musste trotz einer Roten Karte im Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina im anschließenden Achtelfinale gegen Belgien nicht aussetzen.

Zudem soll Infantino laut FairSquare Werbung für eine Fanseite betrieben haben, die mit der Trump-Administration in Verbindung stehen soll, um Daten zu sammeln. Infantino wies die Vorwürfe zurück und betonte die Unabhängigkeit der zuständigen Justizorgane der FIFA. Diese Gremien arbeiteten autonom, wendeten den FIFA-Disziplinarkodex an und träfen Entscheidungen ausschließlich auf Grundlage der geltenden Regeln und der Faktenlage.

Quellen: Sportschau

Dieser Beitrag wurde automatisch aus den verlinkten Quellen erstellt und nicht einzeln redaktionell geprüft.

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