Jürgen Klopp bemängelt Übercoaching im deutschen Fußball
Nach dem vorzeitigen WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft und dem Rücktritt von Julian Nagelsmann äußert sich der potenzielle Nachfolger Jürgen Klopp kritisch zur Trainerausbildung.
Nach dem Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft im Sechzehntelfinale der Weltmeisterschaft 2026 gegen Paraguay hat sich Jürgen Klopp kritisch zur Entwicklung im deutschen Fußball geäußert. Der Trainer, mit dem der Deutsche Fußball-Bund (DFB) derzeit Verhandlungen über die Nachfolge des zurückgetretenen Bundestrainers Julian Nagelsmann führt, sieht ein gewisses "Übercoaching" als strukturelles Problem in der Ausbildung und Spielvorbereitung.
Die deutsche Auswahl war am 30. Juni nach einer Niederlage gegen Paraguay vorzeitig aus dem Turnier in den USA, Kanada und Mexiko ausgeschieden. In der Vorrundengruppe E hatte das Team zuvor gegen Curaçao, die Elfenbeinküste und Ecuador gespielt. Als Konsequenz aus dem frühen Scheitern trat Bundestrainer Julian Nagelsmann am 3. Juli von seinem Amt zurück. Seither bemüht sich der Verband um eine Verpflichtung von Klopp.
Parallel zu den Verhandlungen mit Klopp hat auch Per Mertesacker Kontakte zum DFB bestätigt. Mertesacker erklärte, dass in der vergangenen Woche Dynamik in die Gespräche gekommen sei und man sich im Austausch befinde. Die sportliche Leitung des DFB steht nach dem enttäuschenden Abschneiden bei der erweiterten Endrunde, an der erstmals 48 Mannschaften teilnahmen, unter Zugzwang, die Strukturen im Nationalteam neu zu ordnen.
Quellen: Zeit Online
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