Alle News
Meldung

Licht und Schatten für Bayern-Profis bei der Weltmeisterschaft

Die WM 2026 brachte den Spielern des FC Bayern München neben historischen Rekorden auch herbe Enttäuschungen und ein Novum seit 1982.

Für den FC Bayern München endete mit der Weltmeisterschaft 2026 eine historische Serie: Seit 1982 stand erstmals kein Spieler des deutschen Rekordmeisters im Finale einer WM. Da sowohl die französische als auch die englische Nationalmannschaft im Halbfinale scheiterten, blieb den Münchner Profis der Einzug in das Endspiel verwehrt. Insgesamt zog der Verein eine gemischte Bilanz mit sportlichen Rückschlägen und individuellen Bestleistungen.

Frühes Aus für DFB-Auswahl und Trainer-Beben

Besonders enttäuschend verlief das Turnier für die deutsche Nationalmannschaft, die mit der größten bayerischen Beteiligung angetreten war. Das DFB-Team scheiterte bereits im Sechzehntelfinale an Paraguay. Manuel Neuer hatte für das Turnier sein Comeback im Nationaltrikot gegeben, während Jamal Musiala nicht zu seiner gewohnten Form fand. Der Münchner Innenverteidiger Jonathan Tah vergab im Elfmeterschießen gegen Paraguay den entscheidenden Versuch. Das frühe Ausscheiden hatte auch personelle Konsequenzen für den ehemaligen Bayern-Coach Julian Nagelsmann: Sein Vertrag als Bundestrainer wurde aufgelöst, als Nachfolger ist Jürgen Klopp im Gespräch.

Kane scheitert im Halbfinale, Olise bricht Pelé-Rekord

Englands Kapitän Harry Kane verpasste den Titel erneut knapp und schied mit den Three Lions im Halbfinale gegen Argentinien aus. Seine persönliche Bilanz war mit sechs Toren und einer Vorlage zwar erfolgreich, doch der 33-Jährige blieb ungekrönt. Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel geriet nach dem Halbfinal-Aus aufgrund seiner Personalentscheidungen stark in die Kritik der britischen Öffentlichkeit.

Einen historischen Erfolg verbuchte hingegen Michael Olise mit der französischen Nationalmannschaft. Der Offensivspieler bereitete im Turnierverlauf sieben Treffer vor und überbot damit den bisherigen WM-Rekord von Pelé aus dem Jahr 1970, der damals sechs Vorlagen beigesteuert hatte. Beim spektakulären 4:6 im Spiel um Platz drei gegen England lieferte Olise zwei Assists für Kylian Mbappé. Sein Teamkollege Dayot Upamecano, der im kleinen Finale zunächst auf der Bank saß, zeigte nach seiner Einwechslung zur zweiten Halbzeit eine starke und robuste Leistung.

Sorgen um Saibari und Comeback von Davies

Bayern-Neuzugang Ismael Saibari überzeugte für die marokkanische Nationalmannschaft mit drei Toren in den ersten drei Partien. Im Achtelfinale gegen Kanada verletzte er sich jedoch am Muskel und verpasste das anschließende Viertelfinale gegen Frankreich, in dem Marokko ausschied.

Kanadas Kapitän Alphonso Davies feierte nach einer monatelangen Pause wegen einer Kreuzbandverletzung im Sechzehntelfinale gegen Südafrika sein Comeback. Er wurde im selben Stadion eingewechselt, in dem er sich die schwere Verletzung zugezogen hatte. Im Achtelfinale folgte für Kanada jedoch das Turnierende durch ein 0:3 gegen Marokko.

Weitere Bundesliga-Profis im Turnierverlauf

Für andere Bundesliga-Akteure verlief das Turnier unterschiedlich. Österreich mit dem Münchner Konrad Laimer und dem Augsburger Michael Gregoritsch schied im Sechzehntelfinale mit 0:3 gegen den späteren Weltmeister Spanien aus. Der Schweizer Fabian Rieder vom FC Augsburg erreichte nach einem Sieg über Kolumbien das Viertelfinale, wo die Schweiz an Argentinien scheiterte. Tunesien, das unter anderem auf die Augsburger Ismael Gharbi und Elias Saad setzte, schied bereits nach der Gruppenphase ohne Punktgewinn aus.

Quellen: Sportschau

Dieser Beitrag wurde automatisch aus den verlinkten Quellen erstellt und nicht einzeln redaktionell geprüft.

Alle News