Mbappé bricht Messis WM-Torrekord im Spiel um Platz drei
Frankreichs Kapitän Kylian Mbappé hat sich mit zwei Treffern gegen England an die Spitze der ewigen WM-Torschützenliste gesetzt, während Jude Bellingham englische Geschichte schrieb.
Im Spiel um Platz drei bei der Weltmeisterschaft 2026 hat Kylian Mbappé einen historischen Meilenstein erreicht. Der Kapitän der französischen Nationalmannschaft erzielte bei der 4:6-Niederlage gegen England zwei Treffer und schraubte sein persönliches WM-Torverhältnis auf insgesamt 22 Treffer. Damit zog der Stürmer an Argentiniens Superstar Lionel Messi vorbei, der bislang bei 21 Toren steht.
Für Mbappé waren es im laufenden Turnier die Treffer Nummer neun und zehn. Damit übernahm er auch die alleinige Führung in der Torschützenliste der aktuellen Endrunde vor Messi, der vor dem Finale bei acht Toren steht. Der Argentinier hat jedoch im Endspiel gegen Spanien noch die Chance, sowohl in der ewigen Rangliste als auch im Rennen um den Goldenen Schuh der WM 2026 wieder an Mbappé vorbeizuziehen.
Neben Mbappé trug sich auch der Engländer Jude Bellingham in die Geschichtsbücher ein. Mit seinem Tor zum 6:4-Endstand avancierte der Mittelfeldspieler von Real Madrid zum ersten englischen Akteur, dem sieben Treffer bei einer einzigen WM-Endrunde gelangen. Zuvor hatte er sich diesen nationalen Rekord mit Harry Kane und Gary Lineker geteilt.
Das torreiche Spiel um den dritten Platz markierte zudem den Abschied von Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps. Seine Mannschaft lag bereits zur Halbzeit mit 0:4 zurück, ehe sie im zweiten Durchgang noch einmal herankam. England sicherte sich durch den Erfolg eine Prämie von 29 Millionen US-Dollar, während Frankreich als Vierter 27 Millionen US-Dollar erhält.
Die Vergabe der individuellen WM-Auszeichnungen
Neben dem Finale zwischen Spanien und Argentinien steht auch die Vergabe der persönlichen FIFA-Auszeichnungen im Fokus. Als Favorit für den Goldenen Ball, der an den besten Spieler des Turniers verliehen wird, gilt Lionel Messi. Die Entscheidung trifft die Technical Study Group der FIFA, der unter anderem Arsène Wenger und Jürgen Klinsmann angehören. Als spanische Kandidaten gelten Rodri, Lamine Yamal und Dani Olmo.
Beim Goldenen Handschuh für den besten Torhüter zeichnet sich ein Duell zwischen Spaniens Unai Simón und dem Argentinier Emiliano Martínez ab. Für die Auszeichnung des besten jungen Spielers (U21) stehen vor allem die spanischen Talente Lamine Yamal und Pau Cubarsí im Fokus, während bei der Wahl zum schönsten Tor des Turniers nach der WM eine Gesamtabstimmung der Fans entscheiden wird.
Quellen: kicker, kicker, Zeit Online, Sportschau, Sportschau
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