Nach FIFA-Intervention: Greift das Weiße Haus nun nach der NFL?
Nachdem US-Präsident Donald Trump bei der Fußball-Weltmeisterschaft erfolgreich zugunsten eines gesperrten US-Stürmers intervenierte, gerät nun auch die NFL in den Fokus des Weißen Hauses.
Die beispiellose politische Einflussnahme von US-Präsident Donald Trump auf den Sport erreicht eine neue Dimension. Nachdem der Präsident durch eine direkte Intervention beim Weltfußballverband FIFA die Sperre eines US-amerikanischen Nationalspielers während der laufenden Fußball-Weltmeisterschaft erfolgreich aushebeln konnte, richtet sich der Blick der US-Regierung nun offenbar auf die heimische National Football League (NFL).
In Sport- und Politikkreisen stellt sich zunehmend die Frage, ob NFL-Commissioner Roger Goodell und der US-Football-Liga ein ähnliches Schicksal droht wie der FIFA. Trump hat bereits begonnen, verbale Spitzen gegen die Liga zu richten. Dabei stehen insbesondere sportliche und wirtschaftliche Aspekte der NFL in der Kritik des Weißen Hauses.
Konkret nimmt der US-Präsident die jüngst reformierte Kickoff-Regel der NFL ins Visier. Zudem äußert er deutliche Kritik an den milliardenschweren Streaming-Deals der Liga, die die Übertragungsrechte zunehmend auf digitale Plattformen verlagern. Ob und in welcher Form das Weiße Haus regulatorisch oder politisch in die Belange der NFL eingreifen wird, bleibt abzuwarten.
Quellen: kicker
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