Niederländischer Schiedsrichter Rob Dieperink im Alter von 38 Jahren gestorben
Der niederländische Fußballverband trauert um den Unparteiischen Rob Dieperink, der im Alter von 38 Jahren verstorben ist.
Der niederländische Fußball trauert um den Schiedsrichter Rob Dieperink. Wie der nationale Fußballverband KNVB am Montag bestätigte, verstarb der Unparteiische im Alter von 38 Jahren. Der Verband würdigte Dieperink als einen geschätzten Schiedsrichter mit internationaler Erfahrung und einen großartigen Kollegen. Zu den genauen Hintergründen des Todes machte der KNVB keine Angaben. Niederländischen Medienberichten zufolge schließt die Polizei eine Beteiligung anderer Personen aus.
Dieperink war ursprünglich von der FIFA für die Weltmeisterschaft 2026 als Video-Referee nominiert, jedoch wenige Wochen vor dem Turnierstart Ende Mai ohne Angabe von Gründen von der Liste der Spieloffiziellen gestrichen worden. Dem war im April eine Festnahme durch die Polizei in London wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch eines minderjährigen Jungen vorausgegangen. Das Verfahren gegen Dieperink wurde in der Folge aus Mangel an Beweisen eingestellt.
Es macht mich sehr traurig, dass ich zu Unrecht beschuldigt wurde. Ich habe vollumfänglich mit den polizeilichen Ermittlern kooperiert und auch FIFA, UEFA und dem KNVB umgehend alle relevanten Informationen mitgeteilt.
Der Schiedsrichter hatte im Anschluss an die Einstellung des Verfahrens betont, es sei schade, nicht bei der Weltmeisterschaft dabei sein zu können. Der niederländische Verband KNVB hatte nach dem Ende der Ermittlungen erklärt, auf Grundlage der verfügbaren Informationen keinen Grund für einen Ausschluss Dieperinks von Partien der heimischen Liga zu sehen.
Rob Dieperink leitete seit dem Jahr 2017 Spiele in der höchsten niederländischen Spielklasse, der Eredivisie. Auf internationaler Ebene war er unter anderem bei der Europameisterschaft 2024 sowie bei den Olympischen Spielen in Paris als Teil des Schiedsrichterteams im Einsatz und kam regelmäßig in den europäischen Klubwettbewerben zum Zuge.
Quellen: Sportschau
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