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Religiöse Gesten prägen den Torjubel bei der Weltmeisterschaft

Neben den bekannten, markenrechtlich geschützten Ritualen der Fußballstars rücken Gebete und Glaubensbekenntnisse bei diesem Turnier verstärkt in den Fokus.

Glaubensbekenntnisse statt Marken-Jubel

Der Torjubel gehört im modernen Spitzenfußball fest zur Dramaturgie eines Spiels. Viele prominente Akteure haben über die Jahre hinweg eigene, unverwechselbare Rituale entwickelt, die sie nach einem Treffer vorführen. So springt Cristiano Ronaldo regelmäßig in die Luft, dreht eine halbe Pirouette und landet breitbeinig unter einem lauten Ruf auf dem Rasen. Erling Haaland wählt oft eine meditative Pose auf dem Boden, während Nico Schlotterbeck seinen Bizeps präsentiert. Harry Kane küsst symbolisch seinen Ehering, und Kylian Mbappé hat seine Geste mit verschränkten Armen vor der Brust sogar als Marke eintragen lassen.

Bei der laufenden Weltmeisterschaft zeigt sich jedoch ein anderer Trend, der die bisherigen Markenzeichen der Stars in den Hintergrund rücken lässt. Noch nie waren bei einem solchen Turnier so viele religiöse Gesten zu beobachten wie derzeit. Das Gebet und das offene Glaubensbekenntnis auf dem Spielfeld haben sich zur dominierenden Form des Jubelns entwickelt.

Die Spieler nutzen die große Bühne der Weltmeisterschaft zunehmend, um ihren Glauben öffentlich zu demonstrieren. Ob durch Kniefälle, den gen Himmel gerichteten Zeigefinger oder gemeinsame Gebetskreise nach dem Schlusspfiff – die religiösen Bekundungen sind zu einem zentralen Element der Spiele geworden und prägen das Bild dieses Turniers maßgeblich.

Quellen: Zeit Online

Dieser Beitrag wurde automatisch aus den verlinkten Quellen erstellt und nicht einzeln redaktionell geprüft.

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