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Schweizer Hoffnungen ruhen auf Routinier Rodriguez

Vor dem WM-Viertelfinale gegen Argentinien blickt die Schweiz auf ihren erfahrenen Verteidiger Ricardo Rodriguez, der die Kreise von Superstar Lionel Messi einengen soll.

Die Schweizer Nationalmannschaft steht vor einer historischen Aufgabe. Erstmals seit 72 Jahren – seit der legendären Hitzeschlacht von Lausanne bei der Heim-Weltmeisterschaft 1954 – haben die Eidgenossen wieder ein WM-Viertelfinale erreicht. Nach einer Vorrunde mit drei Gegentreffern und zwei anschließenden Zu-Null-Siegen in der K.o.-Phase gegen Algerien und Kolumbien wartet nun am Sonntag, den 12. Juli, der amtierende Weltmeister Argentinien.

Das Duell mit Lionel Messi

Im Fokus des Aufeinandertreffens steht insbesondere das Duell zwischen dem Schweizer Linksverteidiger Ricardo Rodriguez und Argentiniens Superstar Lionel Messi. Der inzwischen 39-jährige Messi ist der Dreh- und Angelpunkt der argentinischen Offensive: Mit 30 Torschüssen, 15 aufgelegten Torchancen und acht Treffern überragt er die Statistiken seiner Teamkollegen im bisherigen Turnierverlauf deutlich.

Für Rodriguez und seinen langjährigen Weggefährten Granit Xhaka ist es eine Begegnung mit der eigenen Vergangenheit. Bereits vor zwölf Jahren, beim WM-Achtelfinale 2014, trafen die beiden Teams aufeinander. Damals hielten die Schweizer unter Trainer Ottmar Hitzfeld das torlose Unentschieden bis zur 118. Minute, ehe Messi das entscheidende Tor von Ángel Di María zum 1:0-Endstand vorbereitete. Neben Messi sind Rodriguez und Xhaka die einzigen verbliebenen Akteure des damaligen Spiels.

Gelassenheit als Erfolgsfaktor

Rodriguez, der mit 143 Länderspielen die zweitmeisten Einsätze in der Schweizer Historie hinter Xhaka aufweist, gilt im Team von Trainer Murat Yakin als absolute Konstante. Seit seinem Debüt im Jahr 2011 bestreitet der 33-Jährige bei der WM 2026 bereits sein achtes großes Turnier. Yakin lobte die Qualitäten seines Defensivspielers im Vorfeld der Partie nachdrücklich.

Ricci ist eine sichere Bank. Er ist ein superintelligenter Fußballer, steht defensiv immer richtig, verliert kaum einen Ball und hat immer eine Idee. Seine Lockerheit und Ruhe tun unserem Spiel enorm gut.
Murat Yakin

Diese Ruhe wird die Schweizer Defensive auch benötigen, denn der Gegner geht trotz der jüngsten engen Partien gegen Kap Verde und Ägypten mit großem Selbstvertrauen in das Viertelfinale. Im Lager der Argentinier betont man vor dem Duell mit den Eidgenossen, dass man nicht in Panik gerate und an der eigenen Marschroute festhalten wolle.

Quellen: kicker, kicker, Sportschau

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