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Iberisches Gigantenduell im Achtelfinale: Spanien fordert Portugal

Nach einer spielerischen Demonstration gegen Österreich trifft der überzeugende Europameister Spanien im WM-Achtelfinale auf den Nachbarn Portugal um Cristiano Ronaldo.

Bei der Weltmeisterschaft 2026 steht im Achtelfinale ein prestigeträchtiges Nachbarschaftsduell bevor. Am Montagabend um 21 Uhr treffen die iberischen Rivalen Portugal und Spanien aufeinander. Für beide Nationen geht es um den Einzug in das Viertelfinale – eine Phase, welche die spanische Auswahl seit ihrem WM-Titel im Jahr 2010 nicht mehr erreicht hat. Während Spanien nach einer mäßigen Vorrunde zuletzt spielerisch überzeugte, wartet mit Portugal nun der erste echte Härtetest in der K.-o.-Phase.

Spanien nach Gala gegen Österreich voller Selbstvertrauen

Im Sechzehntelfinale präsentierte sich die Mannschaft von Nationaltrainer Luis de la Fuente in herausragender Verfassung. Gegen die von Ralf Rangnick trainierte österreichische Nationalmannschaft feierten die Spanier einen souveränen 3:0-Erfolg. Rangnick sparte anschließend nicht mit Lob und bezeichnete die spanische Auswahl als ein fehlerfreies Uhrwerk bei eigenem Ballbesitz. Er fügte an, dass es ihn nicht wundern würde, wenn man in Spanien bereits den kommenden Weltmeister gesehen habe.

Die statistischen Werte untermauerten die spanische Dominanz: Über 60 Prozent Ballbesitz, mehr als 600 Pässe mit einer Quote von 91 Prozent sowie ein deutliches Torschussverhältnis von 22:5 sprachen eine klare Sprache. Besonders die Defensive um Torwart Unai Simon präsentierte sich erneut fehlerfrei. Simon ist bei Weltmeisterschaften nun seit 519 Minuten ohne Gegentor und übertraf damit den 36 Jahre alten Rekord des Italieners Walter Zenga. In der Offensive glänzte Mikel Oyarzabal mit einem Doppelpack, während der junge Lamine Yamal nach seiner verletzungsbedingten Pause eine starke Leistung zeigte.

Portugals Sturm-Dilemma um Ronaldo und Ramos

Gegner Portugal setzt im Angriff weiterhin auf den Routinier Cristiano Ronaldo. Trainer Roberto Martínez verteidigte die Aufstellung des Altmeisters mit der Begründung, dass dieser nach wie vor auf dem höchsten Niveau abliefere. Dennoch steht mit Gonçalo Ramos eine treffsichere Alternative bereit. Der 25-jährige Angreifer, der für eine hohe Ablösesumme zum AC Mailand wechselte, kam in der Gruppenphase lediglich zwölf Minuten zum Zug, bewies seine Qualitäten jedoch im Sechzehntelfinale gegen Kroatien. Dort erzielte er in der 94. Minute per Kopf den entscheidenden Treffer zum 2:1-Sieg.

Für Spanien bietet das Duell auch die Chance zur Revanche. Die Portugiesen waren die letzte Mannschaft, die der spanischen Auswahl eine Niederlage zufügen konnte, als sie sich im Juni 2025 im Finale der Nations League im Elfmeterschießen durchsetzten. Geleitet wird die Partie unter deutscher Beteiligung an den Seitenlinien: Felix Zwayer kommt als Vierter Offizieller zum Einsatz, während Bastian Dankert die Rolle des Video-Assistenten übernimmt.

Quellen: Zeit Online, kicker, Sportschau

Dieser Beitrag wurde automatisch aus den verlinkten Quellen erstellt und nicht einzeln redaktionell geprüft.

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