Staatsanwaltschaft sichtet Hasskommentare gegen DFB-Elf
Nach dem Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft ermittelt die Generalstaatsanwaltschaft wegen rassistischer und volksverhetzender Beleidigungen gegen die Spieler.
Ermittlungen nach WM-Aus
Nach dem vorzeitigen Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 2026 hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) den Erhalt zahlreicher Hassbotschaften gegen die Nationalspieler öffentlich angeprangert. Die Generalstaatsanwaltschaft hat sich der Vorfälle angenommen und sichtet die eingegangenen Kommentare.
Die Ermittlungsbehörden stufen einen Teil der Nachrichten nach einer ersten Prüfung als strafrechtlich relevant ein. Es handele sich dabei um rassistische, islamfeindliche und volksverhetzende Kommentare, die über verschiedene digitale Kanäle an die Spieler gerichtet wurden.
Unterstützung erhalten die betroffenen Spieler und der Verband auch von internationaler Seite. Die weltweite Spielergewerkschaft FIFPRO verurteilte die Anfeindungen scharf und forderte ein konsequentes Vorgehen der Justiz- und Plattformbetreiber gegen die Verfasser solcher Hassbotschaften.
Quellen: kicker
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