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Tagesüberblick

Vorschau auf die K.-o.-Runde und emotionale Geschichten abseits des Rasens

Während sich die Teams auf die ersten Entscheidungsspiele vorbereiten, sorgen personelle Sorgen, emotionale Jahrestage und späte Comebacks für Gesprächsstoff.

Der Start in die K.-o.-Runde

Am fünften Tag der K.-o.-Phase stehen richtungsweisende Duelle an. Im Sechzehntelfinale trifft Spanien in Inglewood bei Los Angeles auf Österreich. Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente kann dabei wieder auf Jungstar Lamine Yamal setzen, dessen Einsatzzeiten nach einer Blessur vor dem Turnier zuletzt kontinuierlich gesteigert wurden. Verzichten müssen die Spanier hingegen auf Nico Williams, der sich im letzten Gruppenspiel gegen Uruguay eine leichte Verletzung zuzog. De la Fuente zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass der Außenstürmer im Falle eines Achtelfinaleinzugs wieder einsatzbereit sein wird.

Österreichs deutscher Trainer Ralf Rangnick muss für die Partie ebenfalls einen herben Rückschlag hinnehmen. Außenverteidiger Phillipp Mwene vom FSV Mainz 05 fällt wegen einer Muskelverletzung im rechten Oberschenkel aus. Der 32-Jährige gehörte in der Vorrunde zum Stammpersonal und stand in zwei der drei Gruppenspiele in der Startelf. Österreich hat nach einem dramatischen Weiterkommen gegen Algerien erstmals seit 44 Jahren wieder die K.-o.-Runde einer Weltmeisterschaft erreicht.

Für emotionale Momente sorgt die Begegnung zwischen Portugal und Kroatien. Die Partie wird am ersten Todestag des portugiesischen Nationalspielers Diogo Jota ausgetragen, der am 3. Juli 2025 im Alter von 28 Jahren bei einem Verkehrsunfall verstarb. Die Mannschaft wolle auch für ihn und seine Familie erfolgreich sein, erklärte Mittelfeldspieler Vitinha. Sportlich steht das Spiel zudem im Zeichen des Aufeinandertreffens der beiden Routiniers Cristiano Ronaldo und Luka Modric.

In einer weiteren Partie trifft die Schweiz auf Algerien. Für Algeriens Nationaltrainer Vladimir Petkovic ist dies eine besondere Begegnung, da er die Schweizer Auswahl von 2014 bis 2021 trainierte und dort auf viele ehemalige Weggefährten sowie seinen Nachfolger Murat Yakin trifft.

Quellen: Zeit Online, Sportschau, Sportschau, Sportschau, kicker

Stimmen und Dramen nach den ersten Entscheidungen

Nach dem dramatischen Aus des Senegal im Sechzehntelfinale gegen Belgien hat Pape Gueye seinen vorläufigen Rückzug aus der Nationalmannschaft verkündet. Der 27-jährige Mittelfeldspieler vom FC Villarreal reagierte damit verärgert auf seine Auswechslung in der 66. Minute beim Stand von 2:0 für sein Team. In der Folge gaben die Westafrikaner die Führung aus der Hand und unterlagen schließlich mit 2:3 nach Verlängerung. Gueye erklärte via Instagram, dass er unter dem aktuellen Trainerstab um Pape Thiaw nicht mehr auflaufen werde.

Auf der Gegenseite feierte Belgien ein historisches Comeback nach einem 0:2-Rückstand bis zur 86. Minute. Nach einem heftigen Wortgefecht in einer Trinkpause zwischen Youri Tielemans und Leandro Trossard drehten die Belgier die Partie durch Tore von Romelu Lukaku und Tielemans, der in der 120. Minute per Elfmeter den Sieg sicherte. Überschattet wurde die erste Halbzeit der Partie in Seattle von einer kurzen Unterbrechung, als drei Flitzer gleichzeitig mit Mobiltelefonen den Rasen betraten, ehe sie von Sicherheitskräften abgeführt wurden.

Tränenreich verlief der Abschied für Bosnien-Herzegowina und Trainer Sergej Barbarez nach der 0:2-Niederlage gegen die USA. Trotz des Ausscheidens zeigte sich der ehemalige Bundesliga-Profi emotional tief bewegt und äußerte großen Stolz über das erstmalige Erreichen der K.-o.-Runde. Die Bosnier mussten im Spiel zudem den verletzungsbedingten Ausfall ihres 40-jährigen Kapitäns Edin Dzeko verkraften, der sich im Spiel an den Oberschenkel griff und ausgewechselt werden musste.

Quellen: Zeit Online, Sportschau, Sportschau, Sportschau, kicker

Kanada zieht ins Achtelfinale ein

Co-Gastgeber Kanada hat sich unterdessen als erster Achtelfinalist qualifiziert. In einem Geduldsspiel setzte sich das Team von Trainer Jesse Marsch mit 1:0 gegen Südafrika durch. In der nächsten Runde wartet der Sieger der Begegnung zwischen den Niederlanden und Marokko auf die Kanadier.

Quellen: Zeit Online, Sportschau, Sportschau, Sportschau, kicker

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