Nach WM-Halbfinal-Aus: Philipp Lahm äußert sich zu Thomas Tuchels Zukunft bei England
Nach dem Aus im Halbfinale gegen Argentinien stand Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel in der Kritik. Der ehemalige Nationalspieler Philipp Lahm zieht Parallelen zur deutschen Nationalmannschaft und blickt auf die Zukunft des Trainers.
Kritik nach Halbfinal-Aus gegen Argentinien
Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel sah sich nach dem Ausscheiden im Halbfinale der Weltmeisterschaft gegen Argentinien deutlicher Kritik ausgesetzt. Teile der Fans und Experten stellten nach der Niederlage sogar die Weiterbeschäftigung des deutschen Trainers bei den Three Lions infrage. Der ehemalige deutsche Nationalkapitän Philipp Lahm hat sich nun zu der Situation geäußert und Parallelen zu seiner eigenen Karriere unter Joachim Löw im DFB-Team gezogen.
Lahm betonte in seiner Einschätzung, dass es im Fußball keine Garantie auf Titel gebe. Er zog dabei Vergleiche zu den Jahren der deutschen Nationalmannschaft vor dem WM-Triumph 2014, als das Team unter Löw ebenfalls mehrfach kurz vor dem großen Erfolg scheiterte, bevor der Titelgewinn in Brasilien gelang. Lahm gab zudem seine Prognose ab, wie es für Tuchel beim englischen Verband weitergehen könnte.
Versöhnlicher Abschluss im Spiel um Platz drei
Nach der Enttäuschung im Halbfinale konnte England das Turnier mit einem Erfolgserlebnis abschließen. Im Spiel um Platz drei setzten sich die Three Lions in einer torreichen Partie mit 6:4 gegen Frankreich durch.
Thomas Tuchel äußerte sich nach dem Sieg gegen die französische Auswahl erleichtert über die Reaktion seiner Mannschaft. Der Trainer sprach über das zurückgewonnene Vertrauen in das Team und betonte nach dem versöhnlichen Abschluss der Weltmeisterschaft, dass Vertrauen im Profifußball nie selbstverständlich sei.
Quellen: kicker, Sportschau
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