Alle News
Meldung

Falkland-Banner sorgt für politischen Wirbel nach WM-Halbfinale

Nach dem Halbfinalsieg Argentiniens gegen England fordert die britische Regierung eine FIFA-Untersuchung, da argentinische Spieler eine politische Botschaft auf dem Platz präsentierten.

Nach dem Halbfinalspiel zwischen Argentinien und England bei der Weltmeisterschaft 2026 ist ein politischer Konflikt entbrannt. Die britische Regierung fordert eine offizielle Untersuchung durch den Weltverband FIFA. Grund dafür ist das Verhalten argentinischer Nationalspieler nach dem Abpfiff der Partie in Atlanta.

Argentinien hatte sich im Halbfinale mit 2:1 gegen England durchgesetzt und den Einzug in das WM-Endspiel perfekt gemacht. Während der anschließenden Feierlichkeiten vor der Fankurve präsentierten die Spieler Nicolás Otamendi und Giovani Lo Celso ein Banner mit der Aufschrift "Las Malvinas son argentinas" (Die Falklandinseln sind argentinisch). Das Plakat, das zuvor in der argentinischen Kurve hing, wurde von den Spielern auf den Rasen getragen und dort ausgebreitet.

FIFA-Regularien verbieten politische Botschaften

Die Aktion steht im Widerspruch zu den Richtlinien der FIFA, die politische Botschaften im Rahmen ihrer Turniere strikt untersagen. Die britische Regierung will den Vorfall nicht unkommentiert lassen und drängt auf Konsequenzen für die Beteiligten. Seitens der englischen Nationalmannschaft äußerte sich Trainer Thomas Tuchel, an dem der englische Verband FA trotz des Ausscheidens festhalten möchte, zunächst sportlich und übernahm die Verantwortung für das Halbfinal-Aus.

Kapitän Harry Kane äußerte sich enttäuscht über das Ergebnis und ließ seine persönliche Zukunft in der Nationalmannschaft vorerst offen. Er betonte, dass die Mannschaft alles gegeben habe, es am Ende jedoch nicht gereicht habe. Währenddessen übernahm der argentinische Kapitän Lionel Messi mit seinem Auftritt in diesem Spiel die Führung in der WM-Torschützenliste.

Quellen: Zeit Online, Zeit Online

Spiele zum Thema

Dieser Beitrag wurde automatisch aus den verlinkten Quellen erstellt und nicht einzeln redaktionell geprüft.

Alle News