Zwei Spiele Sperre für Englands Quansah nach Roter Karte
Der englische Innenverteidiger Jarell Quansah ist nach seinem Platzverweis im WM-Achtelfinale gegen Mexiko für zwei Partien gesperrt worden.
Dem englischen Nationalspieler Jarell Quansah bleibt nach seiner Roten Karte im WM-Achtelfinale gegen Mexiko vorerst nur die Zuschauerrolle. Wie der Weltverband FIFA mitteilte, wird der Innenverteidiger von Bayer Leverkusen für zwei Spiele gesperrt. Damit verpasst der 23-Jährige das anstehende Viertelfinale gegen Norwegen am Samstagabend in Miami sowie ein potenzielles Halbfinale gegen Argentinien oder die Schweiz. Erst im Endspiel oder im Spiel um Platz drei wäre der Abwehrspieler wieder einsatzberechtigt.
Der englische Fußballverband FA führte unterdessen mildernde Umstände an. Nach Ansicht des Verbandes soll das offizielle VAR-Protokoll bei der Entscheidung im Achtelfinale nicht korrekt befolgt worden sein.
Haaland setzt auf Psychospielchen vor Duell mit England
Vor dem Viertelfinale zwischen Norwegen und England hat der norwegische Starstürmer Erling Haaland die Favoritenrolle klar verteilt und versucht, den Druck auf den Gegner zu erhöhen. England gehöre zu den klaren Favoriten, weshalb die Presse den englischen Spielern ordentlich Druck machen solle, so Haaland vor der Partie.
Für den 25-Jährigen, der in England geboren wurde und dort in der Premier League spielt, ist das Aufeinandertreffen eine besondere Konstellation. Norwegen geht als Außenseiter in die Partie, nachdem das Team bei seiner ersten WM-Teilnahme seit 1998 bereits überraschend das Viertelfinale erreichte. Haaland erzielte im bisherigen Turnierverlauf sieben Treffer in vier Spielen.
In Norwegen hat der Erfolg eine enorme Euphorie ausgelöst. In der Hauptstadt Oslo werden rund 100.000 Menschen zu einem Public-Viewing-Event erwartet, während Sonderflüge zum Spielort nach Miami umgehend ausgebucht waren.
Sicherheitsmaßnahmen in Frankreich vor Marokko-Spiel verschärft
Vor dem Viertelfinalduell zwischen Frankreich und Marokko hat das französische Innenministerium die Sicherheitsvorkehrungen im Land massiv verschärft. Um möglichen Ausschreitungen vorzubeugen, sind die Sicherheitskräfte in vollem Umfang im Einsatz. In mehreren Städten wird mit großen Menschenansammlungen gerechnet. Im Departement Aude im Süden des Landes wurde zudem der Verkauf und Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum vorübergehend verboten.
Das Spiel birgt aufgrund der historischen Verbindungen und der großen marokkanischen Gemeinschaft in Frankreich – schätzungsweise leben dort zwei bis 2,2 Millionen Menschen mit marokkanischen Wurzeln – eine besondere Brisanz. Auch in Deutschland, insbesondere in Düsseldorf-Oberbilk, stimmten sich zahlreiche marokkanische Fans auf die Begegnung ein.
Sorge um US-Stürmer Pulisic
Dem US-amerikanischen Angreifer Christian Pulisic droht nach dem WM-Aus im Achtelfinale gegen Belgien eine längere Zwangspause. Medienberichten zufolge erlitt der Stürmer von der AC Mailand eine Knochenprellung sowie eine Mikrofraktur im rechten Bein. Pulisic wird voraussichtlich mehrere Wochen ausfallen, könnte jedoch bis zum europäischen Saisonstart Ende August wieder einsatzfähig sein. Eine offizielle Bestätigung des US-Verbandes steht noch aus.
Quellen: kicker, Sportschau
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