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Achtelfinale vor der Brust: Frankreich und Marokko gehen als Favoriten in ihre Duelle

Am Abend des US-amerikanischen Nationalfeiertags stehen bei der Weltmeisterschaft die nächsten Achtelfinalpartien an, in denen Frankreich auf Paraguay trifft und Kanada gegen Marokko den K.-o. abwenden will.

Am heutigen Abend stehen bei der Weltmeisterschaft 2026 weitere Entscheidungen im Achtelfinale an. Unter anderem trifft die französische Nationalmannschaft um 23 Uhr deutscher Zeit auf Paraguay. Die Franzosen, die neben Spanien zu den am stärksten eingeschätzten Teams des verbliebenen Turniers gehören, gehen als klarer Favorit in die Begegnung. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Mittelfeldspieler Aurélien Tchouaméni wird voraussichtlich Manu Koné in der Startelf von Trainer Didier Deschamps stehen. Der ehemalige Gladbacher, der inzwischen bei der AS Rom unter Vertrag steht, soll die Lücke im defensiven Mittelfeld schließen.

Für den Außenseiter aus Paraguay geht es neben der sportlichen Überraschung auch um eine erhebliche finanzielle Belohnung. Die FIFA schüttet für den Einzug in das Viertelfinale eine Prämie in Höhe von 16,2 Millionen Euro aus. Frankreichs Trainer Deschamps setzt derweil auf ein aggressives Gegenpressing im Mittelfeld sowie schnelle Flügelspieler, um die Defensive Paraguays zu knacken.

Kanada droht das Aus gegen Marokko

Im zweiten Fokus des Spieltags steht die Begegnung zwischen Kanada und Marokko. Für Kanada droht als erstem Gastgeber das vorzeitige Ausscheiden aus dem Turnier. Die marokkanische Mannschaft, Halbfinalist der Weltmeisterschaft 2022, wird im Vorfeld deutlich stärker eingeschätzt. Besonders im Blickpunkt steht dabei Offensivakteur Ismael Saibari, der Marokko im vergangenen Spiel per Elfmeter ins Achtelfinale schoss und damit gleichzeitig die Niederlande aus dem Turnier warf.

Saibari, dessen Wechsel von der PSV Eindhoven zum FC Bayern München für eine Ablösesumme von 55 Millionen Euro im kommenden Sommer bereits feststeht, gilt als einer der Schlüsselspieler der Marokkaner. Mit einem Einzug in die Runde der letzten acht Teams würden beide Mannschaften ebenfalls die Prämie von 16,2 Millionen Euro sichern.

Quellen: Zeit Online

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