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Spielbericht
USA
1:4
Belgien

Belgien zieht ins Viertelfinale ein - WM-Aus für Gastgeber USA

Mit einem deutlichen 4:1-Erfolg über die USA hat sich Belgien für das Viertelfinale qualifiziert und zugleich den letzten WM-Mitgastgeber aus dem Turnier geworfen.

Belgien steht im Viertelfinale der Weltmeisterschaft 2026. Im Achtelfinal-Duell in Seattle setzten sich die Europäer mit 4:1 gegen die USA durch. Während die belgische Mannschaft eine konsequente und spielerisch überzeugende Leistung zeigte, präsentierte sich die Defensive der US-Amerikaner fehlerhaft und nervös. Damit ist nach Kanada und Mexiko auch der dritte und letzte Mitgastgeber des Turniers ausgeschieden.

De Ketelaere trifft doppelt - Tillman gleicht zwischenzeitlich aus

Die Belgier starteten druckvoll in die Begegnung. Bereits nach 45 Sekunden prüfte Timothy Castagne den US-Torhüter Matt Freese mit einem Distanzschuss. In der neunten Minute ging Belgien in Führung: Nicolas Raskin brachte den Ball flach von der linken Seite in den Strafraum, wo Charles De Ketelaere zum 1:0 einschob.

Die USA fanden erst nach einer halben Stunde besser in die Partie. Nach einem Foul an Folarin Balogun kurz vor dem Strafraum verwandelte Malik Tillman den fälligen Freistoß zum 1:1-Ausgleich (31.). Der Ball wurde in der belgischen Mauer von Hans Vanaken unhaltbar für Torwart Thibaut Courtois abgefälscht. Die Freude der Gastgeber währte jedoch nur kurz: Bereits zwei Minuten später köpfte De Ketelaere nach einer Flanke von Leandro Trossard zur erneuten belgischen Führung ein (33.).

Schwere Abwehrfehler besiegeln das US-Aus

Im zweiten Durchgang bemühten sich die USA um den Ausgleich, schwächten sich jedoch durch einen schweren Fehler selbst. Torhüter Freese eilte weit aus seinem Strafraum, verlor den Ball im Dribbling gegen De Ketelaere, der auf Vanaken ablegte. Dessen Schuss aus rund 30 Metern rutschte dem US-Verteidiger Tim Ream beim Rettungsversuch durch die Beine ins leere Tor zum 1:3 (57.).

In der Schlussphase versuchten die USA noch einmal heranzukommen, doch Abschlüsse von Sebastian Berhalter (79.) und Balogun (82.) blieben erfolglos. In der Nachspielzeit nutzte der eingewechselte Romelu Lukaku ein weiteres Missverständnis in der US-Defensive durch Chris Richards und erzielte den 4:1-Endstand (90.+3).

Diskussionen um Balogun im Vorfeld

Überschattet worden war die Partie von einer Kontroverse um US-Stürmer Balogun. Dieser hatte im Sechzehntelfinale die Rote Karte gesehen, durfte jedoch nach einer Intervention von US-Präsident Donald Trump bei FIFA-Präsident Gianni Infantino und der anschließenden Aussetzung der Sperre durch die FIFA von Beginn an auflaufen. Balogun blieb im Spiel jedoch weitgehend wirkungslos.

Belgiens Trainer Rudi Garcia hatte vor dem Spiel mutige personelle Entscheidungen getroffen und unter anderem Kevin de Bruyne auf der Bank gelassen. Der Erfolg gab ihm recht. Einziger Wermutstropfen für die Belgier war die verletzungsbedingte Auswechslung von Mittelfeldspieler Amadou Onana nach 21 Minuten. Belgien trifft nun im Viertelfinale am Freitag in Los Angeles auf Europameister Spanien.

Quellen: kicker, kicker, Sportschau, Sportschau, Sportschau, Sportschau, Sportschau

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