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Gewitter stoppt Spaniens Abschlusstraining vor dem Finale gegen Argentinien

Wegen schlechten Wetters im Großraum New York musste die spanische Nationalmannschaft ihre letzte Trainingseinheit absagen, während Marc Cucurella für den Fall des WM-Titels seinen Rücktritt ankündigte.

Die spanische Nationalmannschaft hat ihre Vorbereitung auf das Endspiel der Weltmeisterschaft unfreiwillig anpassen müssen. Wegen eines Gewitters im Großraum New York sagte Nationaltrainer Luis de la Fuente das geplante Abschlusstraining am Samstag ab. Anstatt auf ein Wetterfenster ohne Blitz und Donner zu warten, entschied sich die sportliche Leitung gegen die finale Einheit auf dem Rasen. Der Endspielgegner Argentinien um Kapitän Lionel Messi konnte sein Abschlusstraining hingegen absolvieren, wenn auch mit Verspätung.

Durch den Ausfall der Einheit verpasste der zuletzt angeschlagene Lamine Yamal einen wichtigen Belastungstest vor dem Finale am Sonntag in East Rutherford. Der 19-Jährige hatte im Halbfinale gegen Frankreich einen Schlag auf den Oberschenkel erlitten und am Donnerstag nicht trainiert. Am Freitag stand er zwar wieder mit der Mannschaft auf dem Platz, doch Trainer de la Fuente hatte der eigentlich für Samstag geplanten Einheit eine hohe Bedeutung beigemessen. Auch für den ebenfalls angeschlagenen Pedro Porro, der im Halbfinale das Tor zum 2:0-Endstand erzielt hatte, fiel der letzte Härtetest flach.

Cucurella kündigt Rücktritt bei Titelgewinn an

Abseits des Trainingsplatzes sorgte Marc Cucurella für Aufsehen. Der 27-jährige Außenverteidiger kündigte an, seine Karriere in der Nationalmannschaft im Falle eines Sieges gegen Argentinien zu beenden. Nach dem Gewinn der Europameisterschaft und einem potenziellen WM-Titel gebe es für ihn sportlich nichts Größeres mehr zu erreichen. Zudem steht im Falle des Titelgewinns noch das Einlösen eines Wetteinsatzes aus: Cucurella hatte vor dem Turnier angekündigt, sich das Gesicht von Nationaltrainer de la Fuente tätowieren zu lassen.

Ausnahmezustand in Argentinien und prominente Gäste im Stadion

In Argentinien herrscht vor dem Finale derweil absolute Euphorie. Wie die in Buenos Aires lebende deutsche Tango-Tänzerin Nicole Nau berichtete, befindet sich das Land im Ausnahmezustand. Seit Tagen falle der Schulunterricht aus, Häuser seien dekoriert und die Vorfreude auf einen möglichen weiteren WM-Titel von Lionel Messi sei riesig. Messi könnte mit einem Triumph am Sonntag seinen zweiten Weltmeistertitel feiern und damit in dieser Statistik an Diego Maradona vorbeiziehen.

Das Endspiel im MetLife Stadium wird auch von hoher politischer Prominenz begleitet. Neben US-Präsident Donald Trump werden auch Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum sowie Kanadas Premierminister Mark Carney auf der Tribüne erwartet. Für Sheinbaum ist es der erste Besuch eines Spiels bei diesem Turnier, obwohl ihr Heimatland Mexiko zu den drei Co-Gastgebern der Weltmeisterschaft gehört.

Quellen: kicker, Sportschau

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