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Spaniens Nationaltrainer de la Fuente vor dem Finale gelassen

Vor dem Endspiel der Weltmeisterschaft gegen Argentinien zeigen sich Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente und Kapitän Rodri selbstbewusst, aber respektvoll.

Vor dem anstehenden Weltmeisterschaftsfinale gegen Argentinien präsentieren sich die spanischen Protagonisten fokussiert und gelassen. Kapitän Rodri und Nationaltrainer Luis de la Fuente äußerten sich vor der Partie selbstbewusst, betonten jedoch gleichzeitig ihren Respekt vor dem kommenden Gegner. Für den 65-jährigen de la Fuente ist es bereits das siebte Endspiel seiner Trainerkarriere, nachdem er zuvor unter anderem mit der spanischen U19 und U21 Europameister wurde, Olympia-Silber gewann sowie mit der A-Nationalmannschaft die Nations League und die Europameisterschaft holte.

Auf die Frage nach einer möglichen Nervosität vor dem größten Spiel seiner Karriere reagierte de la Fuente mit Humor. Nervös mache ihn lediglich der Helikopterflug zum Spielort, alles andere lasse ihn kalt. Die Begegnung mit Argentiniens Superstar Lionel Messi sieht der Coach pragmatisch. Er erinnerte sich an ein über 20 Jahre zurückliegendes Jugendspiel zwischen Sevilla und dem FC Barcelona, in dem er Messi per Manndeckung bewachen ließ. Nach 70 torlosen Minuten erzielte der Argentinier damals noch vier Treffer. Für das anstehende Finale kündigte de la Fuente an, Messi zwar eng zu bewachen, aber auf eine klassische Manndeckung zu verzichten.

Als Schlüssel zum Erfolg sieht der spanische Trainer die kontinuierliche Arbeit. Es gebe im Leben nur den Weg, stetig zu arbeiten und sich mit Menschen zu umgeben, die dasselbe Ziel verfolgen. Diese Philosophie hat er auch seiner Mannschaft vermittelt, die für ihre gradlinige und rationale Spielweise bekannt ist.

Auch den Rahmenbedingungen des Endspiels in New York, wie der durch die Auftritte von Shakira und Justin Bieber auf rund 25 Minuten verlängerten Halbzeitpause, begegnet de la Fuente gelassen. Er habe seinen Spielern bereits vor dem Turnier signalisiert, dass man Dinge, die man nicht ändern könne, schlicht akzeptieren und das Ereignis genießen müsse.

Quellen: kicker, Sportschau

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