Jorge Jesus als Nachfolger von Roberto Martínez im Gespräch
Nach dem Rücktritt von Roberto Martínez nach dem WM-Achtelfinal-Aus gegen Spanien sucht Portugal einen neuen Nationaltrainer und hat offenbar Jorge Jesus im Visier.
Der portugiesische Fußball-Verband (FPF) bereitet nach dem Ausscheiden im WM-Achtelfinale gegen Spanien die Neubesetzung des Trainerpostens vor. Nach dem Rücktritt des 52-jährigen Roberto Martínez soll laut einem Bericht der portugiesischen Sportzeitung "A Bola" der 71-jährige Jorge Jesus die Nachfolge antreten. Jesus ist nach dem Ende seines Engagements beim saudi-arabischen Klub Al-Nassr FC seit diesem Sommer vereinslos und war bislang noch nie als Nationaltrainer tätig.
Ein Treffen zwischen Verbandspräsident Pedro Proença und Jesus soll nach der Rückkehr der Nationalmannschaft in die Heimat bereits vereinbart sein. Der erfahrene Trainer soll die Auswahl auf die Europameisterschaft 2028 sowie die Weltmeisterschaft 2030 vorbereiten, bei der Portugal als einer der Gastgeber fungiert. Möglicherweise könnte die Personalie auch Einfluss auf die Zukunft von Cristiano Ronaldo haben. Der 41-jährige Superstar hatte nach dem 0:1 gegen Spanien angedeutet, dass dies höchstwahrscheinlich sein letztes WM-Spiel war, ließ seine Zukunft in der Nationalmannschaft vorerst aber noch offen.
Martínez zieht Konsequenzen aus dem Achtelfinal-Aus
Zuvor hatte Roberto Martínez unmittelbar nach der Niederlage gegen Spanien seinen Rücktritt erklärt. Der Spanier, der das Amt Anfang 2023 übernommen und Portugal 2025 zum Sieg in der Nations League geführt hatte, zog damit die Konsequenz aus dem verpassten WM-Ziel.
Es stimmt, dass dies mein letztes Spiel für die portugiesische Nationalmannschaft ist. Es ist das Ende eines Zyklus. Ich bin nach Portugal gekommen, um die Weltmeisterschaft zu gewinnen - und ohne den Titel macht es keinen Sinn, weiterzumachen.
Martínez betreute die Seleção in insgesamt 45 Partien. Das vorzeitige Turnierende besiegelte ein Gegentreffer durch Mikel Merino in der Nachspielzeit der Achtelfinal-Begegnung.
Pochettino offen für Verbleib als US-Nationaltrainer
Trotz des Ausscheidens der USA im Achtelfinale gegen Belgien deutet sich eine mögliche Kehrtwende bei Nationaltrainer Mauricio Pochettino an. Der Vertrag des 54-jährigen Argentiniers läuft mit dem Turnierende aus, eine vorzeitige Verlängerung hatte er vor der Weltmeisterschaft noch abgelehnt. Nun signalisierte Pochettino jedoch Bereitschaft für Gespräche über eine Fortsetzung seiner Arbeit.
Ich denke, jetzt ist es an der Zeit, das Turnier zu analysieren und zu bewerten. Ich bin mir sicher, dass wir in den nächsten Wochen Gespräche beginnen werden - wenn der US-Fußballverband das wünscht.
Quellen: Sportschau
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