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Kritik am WM-Spielplan und Abschied von Cristiano Ronaldo

Argentiniens Nationaltrainer Lionel Scaloni bemängelt die kurzen Regenerationsphasen bei der Weltmeisterschaft, während Cristiano Ronaldo sein endgültiges WM-Karriereende verkündet.

Der enge Terminplan der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko sorgt im Lager des amtierenden Weltmeisters für Unmut. Argentiniens Nationaltrainer Lionel Scaloni hat die kurzen Erholungsphasen zwischen den einzelnen Turnierspielen im Vorfeld des Achtelfinals deutlich kritisiert.

Die Erholungszeit ist nicht ideal.
Lionel Scaloni

Das Turnier fordert den Akteuren durch die Aufstockung auf 48 Mannschaften und die zusätzliche K.-o.-Runde im Sechzehntelfinale eine hohe physische Belastung ab. Für die argentinische Mannschaft geht es um den Einzug in das Viertelfinale, während Superstar Lionel Messi weiterhin das Ziel verfolgt, seinen zweiten WM-Titel nach dem Triumph von 2022 einzufahren.

Cristiano Ronaldo verkündet WM-Abschied

Unterdessen hat Cristiano Ronaldo nach dem Ausscheiden der portugiesischen Nationalmannschaft seinen endgültigen Abschied von der WM-Bühne bekannt gegeben. Nach insgesamt 27 WM-Einsätzen und elf Toren im Laufe seiner Karriere wird der Offensivspieler bei keinem weiteren globalen Turnier mehr auflaufen.

Es war tatsächlich meine letzte Weltmeisterschaft, ja. Was den Rest angeht – ich werde mir Zeit zum Nachdenken nehmen, Zeit mit meiner Familie verbringen, keine überstürzten Entscheidungen treffen und mein Leben weiterleben. Deshalb – ich wiederhole es – gehe ich mit reinem Gewissen, im Wissen, dass ich mein Bestes gegeben habe, und damit ist die Sache erledigt.
Cristiano Ronaldo

Konsequenzen hat das Turnierende auch für die sportliche Leitung Portugals. Nationaltrainer Roberto Martínez bestätigte unmittelbar nach dem Ausscheiden seinen Rücktritt und bedankte sich beim portugiesischen Volk für die gemeinsame Zeit.

Verletzungssorgen bei Belgien und personelle Nachrichten

Im Lager der belgischen Nationalmannschaft trübt eine schwere Verletzung die Stimmung nach dem 4:1-Erfolg gegen die USA im Achtelfinale. Trainer Rudi Garcia rechnet mit einem langfristigen Ausfall von Mittelfeldspieler Amadou Onana für das anstehende Viertelfinale gegen Spanien. Garcia sprach von einer ernsthaften Verletzung, die eine schlechte Nachricht für das gesamte Team darstelle.

Bei den US-Amerikanern stand Folarin Balogun trotz einer zuvor diskutierten und anschließend aufgehobenen Rotsperre in der Startelf. Der Angreifer äußerte Verständnis für die öffentliche Kritik an der Entscheidung, betonte jedoch, dass die Mannschaft die Beschlüsse der zuständigen Gremien jeweils so akzeptiert habe. Zudem gab es Verletzungssorgen bei der Schweizer Auswahl, wo Johan Manzambi, Djibril Sow und Rubén Vargas das Training vorzeitig abbrechen mussten.

Quellen: Zeit Online, Sportschau

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