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Verletzung

Sorgen um Yamal und Porro vor dem WM-Finale - Saliba droht lange Pause

Drei Tage vor dem Endspiel gegen Argentinien plagen Spaniens Lamine Yamal und Pedro Porro körperliche Beschwerden, während Frankreichs William Saliba monatelang auszufallen droht.

Drei Tage vor dem Finale der Weltmeisterschaft 2026 gegen Argentinien gibt es bei der spanischen Nationalmannschaft personelle Sorgen. Der Offensivspieler Lamine Yamal und Außenverteidiger Pedro Porro verpassten am Donnerstag das Mannschaftstraining und absolvierten stattdessen individuelle Einheiten. Beide Spieler klagen nach dem 2:0-Halbfinalsieg gegen Frankreich über körperliche Beschwerden.

Pedro Porro, der im Halbfinale den Führungstreffer erzielt hatte, war in der 83. Minute ausgewechselt worden und laboriert an einer Zerrung im Oberschenkel. Lamine Yamal erlitt in derselben Partie eine Prellung und trug bei einer leichten Regenerationseinheit einen Verband am Oberschenkel. An dieser Stelle war er bereits vor dem Turnier verletzt. Nach Angaben des spanischen Fußballverbandes RFEF besteht derzeit jedoch keine akute Gefahr, dass die beiden Leistungsträger für das Endspiel am Sonntag ausfallen.

Monatelange Pause für Frankreichs Saliba befürchtet

Deutlich schwerwiegender ist die Diagnose bei Frankreichs Innenverteidiger William Saliba. Der Abwehrspieler des FC Arsenal musste im Halbfinale bereits nach einer halben Stunde wegen Rückenproblemen ausgewechselt werden. Berichten der französischen Sportzeitung "L’Équipe" zufolge droht Saliba eine Pause von vier bis fünf Monaten. Eine Operation gilt derzeit als die wahrscheinlichste Option, um die chronischen Rückenbeschwerden des Spielers zu behandeln. Eine endgültige Entscheidung steht allerdings noch aus.

Hitze- und Rauchwarnung für den Finalort

Neben den Personalsorgen der Teams beeinflussen auch die äußeren Bedingungen die Vorbereitungen auf das Endspiel im Großraum New York. Aufgrund von Waldbränden in Kanada und Minnesota wurde für die Region eine offizielle Rauchwarnung herausgegeben. New Yorks Gouverneurin Kathy Hochul rief die Bevölkerung dazu auf, Masken zu tragen und die Häuser möglichst nicht zu verlassen. Die Luftqualität wird aktuell als ungesund eingestuft.

Zusätzlich sorgt eine Hitzewelle mit Temperaturen von bis zu 40 Grad für eine Ausrufung der Alarmstufe "Code Red". Für Samstag werden jedoch Gewitter und Regen prognostiziert, was zu einer Abkühlung und einer Verbesserung der Luftqualität pünktlich zum Spieltag führen soll. Das Finale wird im benachbarten East Rutherford in New Jersey ausgetragen.

Verlängerte Halbzeitpause und politische Debatten

Für das Endspiel am Sonntag kündigte der Weltverband FIFA eine organisatorische Neuerung an. Erstmals wird es bei einer Weltmeisterschaft eine aufwendige Halbzeitshow geben, bei der unter anderem Madonna, Shakira, die K-Pop-Band BTS, Burna Boy und Coldplay auftreten sollen. Aufgrund der Auf- und Abbauarbeiten sowie der anschließenden Rasenbewässerung wird sich die Halbzeitpause für die Spieler auf rund 25 Minuten verlängern.

Unterdessen sorgt der Halbfinalsieg Argentiniens gegen England für politischen Wirbel. Die britische Regierung forderte eine Untersuchung durch die FIFA, nachdem argentinische Nationalspieler nach der Partie mit einem Plakat bezüglich des Falkland-Konflikts gefeiert hatten. Der britische Wirtschaftsminister Peter Kyle betonte, dass Politik aus dem Fußball herausgehalten werden müsse. Die FIFA verbietet politische Botschaften rund um die Spiele, hat sich zu dem Vorfall bislang aber nicht geäußert.

Quellen: Sportschau

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