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Spaniens Weg zur Perfektion unter Luis de la Fuente

Nach dem WM-Titelgewinn in Nordamerika steht die spanische Nationalmannschaft nach 38 ungeschlagenen Spielen in Folge an der Weltspitze.

Die spanische Nationalmannschaft hat sich bei der Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko den Titel gesichert. Durch den 1:0-Erfolg im Finale gegen Argentinien bauten die Iberer ihre Serie auf 38 ungeschlagene Spiele in Folge aus, was einen neuen Weltrekord im internationalen Fußball darstellt. Für Spanien ist es nach 2010 der zweite Weltmeistertitel der Verbandsgeschichte.

Der Erfolg trägt maßgeblich die Handschrift von Nationaltrainer Luis de la Fuente. Der 65-Jährige gilt als detailversessener Perfektionist, der im Training auf jede Winzigkeit achtet. Seine Akribie zeigt sich auch abseits des Rasens: So korrigierte er einen Journalisten per Kurznachricht, der die Anzahl der ungeschlagenen Spiele fälschlicherweise mit 34 statt 35 angegeben hatte. Gleichzeitig pflegt de la Fuente ein enges, fast väterliches Verhältnis zu seinen Spielern, von denen er viele bereits in den spanischen U-Auswahlen (U18, U19 und U21) betreute.

Modifiziertes System und defensive Stabilität

Unter de la Fuente hat Spanien das traditionelle Tiki-Taka-System weiterentwickelt. Zwar dominieren die Iberer weiterhin über den Ballbesitz, das Spiel wurde jedoch schneller, vertikaler und zielstrebiger gestaltet. Diese kontrollierte Offensive führte dazu, dass die Mannschaft im gesamten Turnierverlauf nur ein einziges Gegentor hinnehmen musste. Im Halbfinale gegen Frankreich sowie im Endspiel gegen Argentinien blieb Torhüter Unai Simón, der zum besten Keeper des Turniers gewählt wurde, über weite Strecken beschäftigungslos.

In der Defensive überzeugte neben erfahrenen Akteuren wie Aymeric Laporte und Rodri, der als Spieler des Turniers ausgezeichnet wurde, insbesondere der erst 19-jährige Innenverteidiger Pau Cubarsí vom FC Barcelona. In der Offensive profitierte die Mannschaft von einer hohen Dichte an Talenten wie Lamine Yamal und Nico Williams, der sich trotz gesundheitlicher Probleme durch das Turnier kämpfte.

Entscheidung durch die Einwechselspieler

Die enorme Tiefe des Kaders zeigte sich auch im Finale von New York/New Jersey. De la Fuente konnte im Verlauf der Partie mit Ferran Torres, Nico Williams und Mikel Merino hochkarätige Kräfte von der Bank bringen. Der eingewechselte Torres erzielte schließlich in der Verlängerung den entscheidenden Treffer zum 1:0-Sieg gegen die Auswahl Argentiniens.

Unser Schicksal war vorgezeichnet. Wir waren dazu bestimmt, zu gewinnen.
Ferran Torres

Die Wertschätzung innerhalb des Kaders für den Trainer geht so weit, dass sich Angreifer Borja Iglesias das Konterfei von Luis de la Fuente auf den Oberarm tätowieren ließ. Spanien hält neben dem WM-Pokal auch den Titel des Europameisters, lediglich im Finale der Nations League musste sich das Team zuletzt Portugal geschlagen geben.

Quellen: Sportschau

Dieser Beitrag wurde automatisch aus den verlinkten Quellen erstellt und nicht einzeln redaktionell geprüft.

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