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WM-Splitter: US-Rekordquote trotz Achtelfinal-Aus und Drohungen gegen Kolumbianer Campaz

Während das Achtelfinale der USA trotz des Ausscheidens für historische TV-Quoten sorgt, wird Kolumbiens Jaminton Campaz nach dem WM-Aus bedroht.

Historische TV-Quote bei US-Ausscheiden

Das Achtelfinale der US-amerikanischen Nationalmannschaft gegen Belgien hat im Gastgeberland für ein historisches Zuschauerinteresse gesorgt. Trotz der deutlichen 1:4-Niederlage und dem damit verbundenen Ausscheiden der USA verfolgten im Schnitt 50,1 Millionen Menschen die Übertragung. Wie der US-amerikanische Fußballverband mitteilte, handelt es sich hierbei um die höchste Einschaltquote für ein Sportereignis außerhalb der Football-Liga NFL in den Vereinigten Staaten in diesem Jahrhundert.

Die Partie hatte bereits im Vorfeld durch die Diskussionen um die zur Bewährung ausgesetzte Rote Karte für den US-Profi Folarin Balogun auch abseits der Sportberichterstattung für Schlagzeilen gesorgt.

Quellen: Zeit Online, kicker, Sportschau

Morddrohungen gegen Kolumbianer Campaz

Nach dem Ausscheiden der kolumbianischen Nationalmannschaft im Achtelfinale gegen die Schweiz sieht sich Angreifer Jaminton Campaz massiven Anfeindungen ausgesetzt. Der kolumbianische Fußballverband machte öffentlich, dass der 25-jährige Profi, der beim argentinischen Club Rosario Central unter Vertrag steht, sowie seine Familie Morddrohungen erhalten haben. Der Verband verurteilte die Vorfälle scharf und forderte die Generalstaatsanwaltschaft des Landes auf, die Ermittlungen gegen die Hintermänner zu forcieren.

Campaz hatte in der Verlängerung des Achtelfinalspiels die Chance zum Siegtreffer vergeben, ehe Kolumbien im Elfmeterschießen unterlag. Aus Sicherheitsgründen hat sich der Stürmer vorerst dazu entschieden, nicht in seine Heimat zurückzukehren.

Mein Kolumbien, bitte lasst uns den Respekt niemals aus den Augen verlieren. Wir mögen unterschiedlicher Meinung sein oder Frustration und Traurigkeit empfinden, aber keine Leidenschaft rechtfertigt Hass oder ein Leben in Angst.
Jaminton Campaz

Quellen: Zeit Online, kicker, Sportschau

WM-Rekordserie von Spaniens Torwart Simón gerissen

Im Viertelfinale zwischen Spanien und Belgien ist die historische Serie des spanischen Nationaltorhüters Unai Simón gerissen. Nach 649 Minuten ohne Gegentreffer bei Weltmeisterschaften wurde der Keeper beim 2:1-Erfolg der Spanier in der 41. Minute durch den Belgier Charles De Ketelaere überwunden. Simón überbot damit den bisherigen Rekord des Italieners Walter Zenga, der bei der Weltmeisterschaft 1990 im eigenen Land 517 Minuten ohne Gegentor geblieben war.

Zuletzt war Simón bei der WM 2022 in der Gruppenphase vom Japaner Ao Tanaka bezwungen worden. Während seiner Rekordserie musste er lediglich in einem Elfmeterschießen hinter sich greifen.

Quellen: Zeit Online, kicker, Sportschau

Meeresschnecke nach Kap-Verde-Keeper Vozinha benannt

Die starke Leistung von Kap Verdes Nationaltorhüter Vozinha hat wissenschaftliche Anerkennung gefunden. Der Biologe Jesus Ortea benannte eine neu in der Karibik entdeckte, kleine rote Meeresschneckenart nach dem 40-jährigen Schlussmann. Das Weichtier trägt nun den wissenschaftlichen Namen "Aldisa vozinha".

Ortea begründete die Namensgebung mit Vozinhas herausragendem Auftritt beim torlosen Unentschieden zum WM-Auftakt gegen den Europameister Spanien, dessen Nationalmannschaft traditionell als "La Roja" (Die Rote) bezeichnet wird.

Quellen: Zeit Online, kicker, Sportschau

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