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Todesfall bei WM-Feiern in Argentinien und schweres Verletzungspech für Belgien

Nach dem Viertelfinaleinzug Argentiniens überschattet ein tödlicher Vorfall die Feierlichkeiten, während Belgiens Amadou Onana das vorzeitige WM-Aus verkraften muss.

Die Feierlichkeiten zum Viertelfinaleinzug der argentinischen Nationalmannschaft sind von einer Tragödie überschattet worden. Nach dem 3:2-Erfolg über Ägypten kam es in der argentinischen Stadt Cañuelas zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen inmitten einer großen Menschenmenge. Dabei wurde der 46-jährige Franco Depauli von einem geworfenen Stein am Kopf getroffen. Er erlitt eine tödliche Kopfverletzung, verlor sofort das Bewusstsein und verstarb trotz Reanimationsversuchen im Krankenhaus. Nach der Auswertung von Überwachungskameras nahmen die Behörden einen 20-jährigen Tatverdächtigen fest.

Sperre aufgehoben: Schwere Vorwürfe gegen Infantino

Abseits des Platzes sorgt der ehemalige FIFA-Vizepräsident Jack Warner für Aufsehen. Der wegen Betrugs und Geldwäsche lebenslang gesperrte Ex-Funktionär forderte den Rücktritt von FIFA-Präsident Gianni Infantino. Warner wirft Infantino vor, US-Präsident Donald Trump die Einflussnahme bei der Aussetzung einer Sperre gegen den US-Stürmer Falorin Balogun ermöglicht zu haben. Infantino steht im Jahr 2027 zur Wiederwahl.

Saison- und WM-Aus für Belgiens Onana

Für den belgischen Mittelfeldspieler Amadou Onana ist die Weltmeisterschaft vorzeitig beendet. Der 24-Jährige vom englischen Premier-League-Klub Aston Villa erlitt beim 4:1-Achtelfinalsieg gegen die USA einen Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie. Onana war bereits in der 21. Spielminute ausgewechselt worden. Trotz der schweren Verletzung soll er vorerst beim Team verbleiben und die Mannschaft im anstehenden Viertelfinale gegen Spanien in Inglewood unterstützen.

Messis historische Elfmeterschwäche und Haalands Rap-Song

Sportlich lieferten sich die Top-Torjäger des Turniers ein enges Rennen. Lionel Messi erzielte beim 3:2 gegen Ägypten seinen achten Turniertreffer und übernahm wieder die Führung in der Torschützenliste. Allerdings stellte der 39-Jährige auch einen Negativrekord auf: Er verschoss im Spiel seinen zweiten Elfmeter bei dieser Endrunde – das gab es in der WM-Geschichte noch nie. Insgesamt vergab Messi bei Weltmeisterschaften bereits vier von acht Strafstößen.

Unterdessen feierte Norwegen den Viertelfinaleinzug gegen Brasilien auch abseits des Rasens. Der norwegische DJ Kygo veröffentlichte einen Remix eines zehn Jahre alten Rap-Songs von Erling Haaland, nachdem dieser beim 2:1-Sieg doppelt getroffen hatte. Norwegen trifft im Viertelfinale in Miami auf England.

Quellen: Sportschau

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