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Viertelfinal-Duell zwischen Spanien und Belgien in Los Angeles

Vor dem Aufeinandertreffen der beiden europäischen Schwergewichte stehen Spaniens Mittelfeldmotor Rodri und der unauffällige Torjäger Mikel Oyarzabal im Fokus, während die befreit aufspielenden Belgier überraschen.

Im Viertelfinale der Weltmeisterschaft kommt es in Los Angeles zum Aufeinandertreffen zwischen Spanien und Belgien. Während die belgische Nationalmannschaft in den vergangenen Jahren und insbesondere seit der Weltmeisterschaft 2014 stets mit der Bürde des ewigen Geheimfavoriten auflief, blieb der große Erfolg für die Generation um Kevin De Bruyne, Eden Hazard, Romelu Lukaku und Vincent Kompany aus. Bei diesem Turnier waren die Erwartungen an das Team im Vorfeld deutlich geringer, was sich bislang positiv auf die Leistung auswirkt. Nach einem deutlichen 4:1-Erfolg gegen die USA präsentiert sich die belgische Auswahl überraschend gelöst und harmonisch.

Rodri als Schlüsselspieler im spanischen Mittelfeld

Auf spanischer Seite steht insbesondere Kapitän Rodri im Mittelpunkt des Interesses. Der Mittelfeldakteur von Manchester City erhielt zuletzt ein Sonderlob vom österreichischen Nationaltrainer Ralf Rangnick, der nach dem Ausscheiden seiner Mannschaft gegen Spanien die Leistung des Kapitäns als herausragend bezeichnete. Rodri, der bereits bei der Weltmeisterschaft 2022 mit 607 erfolgreichen Pässen in vier Partien einen historischen Bestwert aufstellte, gilt als der entscheidende Taktgeber im Spiel der Spanier.

Der unauffällige Topscorer Oyarzabal

Neben den bekannten Akteuren wie Lamine Yamal sticht bei den Spaniern derzeit Mikel Oyarzabal heraus. Der 29-jährige Angreifer von Real Sociedad, der in der vergangenen Saison 36 Tore erzielte und bereits im Finale der Europameisterschaft 2024 den Siegtreffer markierte, ist mit vier Treffern der erfolgreichste Torschütze seiner Mannschaft bei dieser Weltmeisterschaft. Trotz dieser Quote agiert der ohne Berater arbeitende Stürmer weitgehend abseits des großen Rampenlichts.

Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente warb zuletzt öffentlich um mehr Anerkennung für seinen Angreifer und betonte, dass es an der Zeit sei, dessen Leistungen in Spanien entsprechend zu würdigen. Im anstehenden Viertelfinale gegen Belgien wird die spanische Offensive um Oyarzabal erneut gefordert sein, um den Halbfinaleinzug perfekt zu machen.

Quellen: Zeit Online

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